Die Besonderheit des Upright™ MRT
Das Anwendungsspektrum der Upright™ MRT Diagnostik
Kernspintomographie der Wirbelsäule

Halswirbelsäule:

Untersuchung im Sitzen, aufrecht unter der natürlichen Gewichtsbelastung. In Neutralstellung, Flexion, Hyperextension, lateraler Beugung, Rotation.

a) Bei Zustand nach Schleudertrauma möglicht innerhalb der ersten vier bis sechs Wochen nach dem Trauma um Verletzungen des Bandapparates (Ligamenta alaria, Ligamentum transversum, hinteres und vorderes Längsband, Ligamentum interspinosum, Ligamentum flavum) und der Gelenkkapsel zu beweisen oder auszuschließen.
Ferner zur Überprüfung des Diskus-Status insbesondere bei C4-C7 und zum Ausschluß einer Segmentinstabilität. Hierbei erfolgt gesondert die Untersuchung des cervicookzipitalen Übergangs und die Untersuchung der übrigen Halswirbelsäule.

Kernspintomographie der Gelenke

Untersuchungen der gewichtstragenden Gelenke wie des Fussgelenkes, des Kniegelenkes und des Hüftgelenkes im Stehen unter der natürlichen Gewichtsbelastung. Vergleichsaufnahmen im Liegen sind möglich.

Funktionsaufnahmen aller Gelenke in verschiedenen Positionen möglich.

Kernspintomographie des Kopfes.

Untersuchungen des Hirnschädels, des Gesichtsschädels sowie der cervicookzipitalen Übergangs bei nahezu allen neuroradiologischen Fragestellungen.

Arterielle und venöse Gefäßdarstellungen als "Time of Flight" (TOF) sowie Kontrastverstärkt.

Kernspintomographie des kleinen Beckens

Untersuchungen des knöchernen Beckens einschließlich des Os Sakrums und der Iliosakralfugen mit zusätzlicher dynamischer Studie.

Untersuchungen der Organe des kleinen Beckens, Vergleichsaufnahmen und Analyse bei Beckenbodeninsuffizienz im Liegen, Stehen und Sitzen.

Kernspintomographie des Thorax, Mediastinum und Abdomens

b) Bei chronischen oder rezidivierend auftretenden Schmerzen und Vorliegen degenerativer Veränderungen zum Beweis bzw. Ausschluß einer soft disc und bei bekannter Retro- oder Anterolisthesis zum Ausschluß einer Segmentinstabilität.

c) Bei Vorliegen einer Diskus-Protrusion und Schmerzen, die nicht mit der Ausdehnung der Diskusvorwölbung korrelieren.
Zum Ausschluß einer Änderung der Ausdehnung der Diskusvorwölbung unter Belastung, in verschiedenen Positionen.

d) Zum Ausschluß einer zu- oder abnehmenden Stenose des Wirbelkanals oder der Neuroforamina bei bestimmten Positionen.

Brust- und Lendenwirbelsäule:

Untersuchung sitzend oder stehend, aufrecht unter der natürlichen Gewichtsbelastung. In Neutralstellung, Flexion, Hyperextension, lateraler Beugung.

a) Zum Ausschluß bzw. zum Nachweis einer Segmentinstabilität bei abgelaufenem Trauma.

b) Zum Nachweis einer Segmentinstabilität bei degenerativen Veränderungen.

c) Zur Bestimmung der exakten Weite einer Spinalkanalstenose unter Belastung und in den verschiedenen Bewegungspositionen.

d) Bei "failed back surgery syndrome" (FBSS), zur Ursachenanalyse nach Fusionsoperationen, Diskotomie oder anderen Eingriffen.

e) Bei rezidivierend auftretende oder auch persistierenden LWS-Schmerzen mit oder ohne radikuläre Symptomatik, wenn bisherige diagnostische Maßnahmen im Hinblick auf die ursächliche Diagnose nicht erfolgreich waren.

f) Untersuchung der Wirbelsäule bei ausgeprägter Skoliose und Kyphose.

Literatur zur Upright™ MRT
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